Groß Lafferde ist ein geschichtsträchtiger Ort an der alten Handelsstrasse, der ehemaligen Reichstrasse 1 und heutigen B1 Bierstrasse.

Historische Daten

Groß Lafferde, ein traditionsreicher Ort im Landkreis Peine in Niedersachsen, blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Erste urkundliche Erwähnungen reichen bis ins Mittelalter zurück, als sich die Siedlung entlang wichtiger Handels- und Verbindungswege entwickelte. Der Name des Ortes deutet auf seine landwirtschaftlichen Ursprünge hin, die über Jahrhunderte hinweg das Leben der Bewohner prägten.

Im Laufe der Zeit wuchs Groß Lafferde stetig und wurde zu einem wichtigen lokalen Zentrum für Handwerk und Landwirtschaft. Historische Bauwerke und alte Hofstrukturen zeugen noch heute von dieser Entwicklung und verleihen dem Ort seinen besonderen Charakter. Auch kirchliche Einrichtungen spielten früh eine bedeutende Rolle im gemeinschaftlichen Leben und sind bis heute prägend.

Mit der Industrialisierung und den Veränderungen des 19. und 20. Jahrhunderts wandelte sich Groß Lafferde zunehmend, ohne dabei seine ländlichen Wurzeln zu verlieren. Nach den Gebietsreformen in Niedersachsen wurde der Ort schließlich ein Ortsteil der Gemeinde Ilsede.

Heute verbindet Groß Lafferde auf besondere Weise Tradition und Moderne. Die Geschichte ist im Ortsbild ebenso präsent wie im aktiven Vereinsleben und im starken Gemeinschaftssinn der Einwohner.

Ziegelei

1833 Bau der Ziegelung durch Posthalter Franz Böttcher
1931 Besitz der Familie August Dr. Müller
1939 wegen Krieg stillgelegt
1970 Besitz Jürgen Brakemeier

Lafferder Markt

Im Jahr 1787 erteilte Friedrich Wilhelm von Westphalen, Fürstbischof von Hildesheim, dem Ort das Jahrmarktprivileg und ist einer der größten Krammärkte Norddeutschlands. Er findet jedes Jahr am letzten Mittwoch im September und dem darauf folgenden Donnerstag statt.

• 1908 wurde wegen der Rübenernte der Jahrmarkt 1908 auf den letzten Mittwoch im September verlegt.
• seit 1978 ehrenamtliches Pufferbacken